ARTISTIC INTELLIGENCE
WIKIMEDIA CH zu Gast in der Galerie Glaab
Im Rahmen der internationalen Archivwoche
GLAM by WIKIMEDIA CH
6.6.–27.6.2026
Ausstellungseröffnung: Samstag 6.6.2026 / 14–18 Uhr
Präsentationen: Samstag 6.6.2026 / 15–16:30 Uhr
Edit-a-thon (offene Werkstatt): Sonntag 7.6.2026 / 11–16 Uhr
Im Rahmen internationale Archivwoche ist WIKIMEDIA CH zu Gast in der Galerie Glaab in Bern und präsentiert die Ausstellung ARTISTIC INTELLIGENCE, die sich mit Künstlicher Intelligenz, digitaler Kunst und Fragen des offenen Zugangs zu Wissen auseinandersetzt. Im Zentrum stehen Themen wie digitale Accessibility, der barrierefreie Zugang zu Informationsressourcen sowie Open Access zu digitalen Kunst- und Kultur Sammlungen.
Die Ausstellung thematisiert, wie Archive, Plattformen und künstlerische Praktiken im digitalen Zeitalter neu gedacht werden können: Wer hat Zugang zu Wissen? Wie verändern KI-gestützte Systeme die Wahrnehmung, Strukturierung und Vermittlung von Information? Und welche Verantwortung tragen kulturelle Institutionen und digitale Communities im Hinblick auf Offenheit, Teilhabe und Nachhaltigkeit?
Die ausstellenden Künstlerinnen María Linares, Cornelia Rößler und Sandra Becker entwickeln im Rahmen des Projekts Plakatserien und Videoarbeiten, die sich kritisch, poetisch und experimentell mit diesen Fragestellungen auseinandersetzen. Ihre Arbeiten verbinden künstlerische Recherche mit digitalen Produktionsweisen und reflektieren die Schnittstellen von Archiv, Technologie und Öffentlichkeit.
Die Ausstellung findet im Kontext des 25-jährigen Jubiläums von Wikimedia statt und versteht sich als künstlerischer Beitrag zur Frage, wie freies Wissen, offene Archive und digitale Technologien die kulturelle Praxis und den Zugang zu Information nachhaltig verändern.
María Linares (*1970) vertritt einen medienübergreifenden Ansatz und beschäftigt sich in ihren künstlerisch-forschenden Projekten mit Vorurteilen, Diskriminierung und Identitätsfragen. María Linares ist eine bildende Künstlerin mit Schwerpunkt auf Video, Kunst im öffentlichen Raum und partizipativen Formaten. Seit 1996 lebt und arbeitet sie in Deutschland. Ihre Arbeiten thematisieren soziale Prozesse, Teilhabe und die Rolle von Kunst im gesellschaftlichen Raum.
Cornelia Rößler (*1970) beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Praxis mit medialen Archiven, Erinnerungsräumen und der Ästhetik von Informationssystemen. Ihre Arbeiten thematisieren die Materialität des Digitalen und die kulturellen Implikationen von Speicherung, Klassifikation und Zugänglichkeit. Cornelia Rößler arbeitet mit Fotografie, Video und Installation. In ihrer künstlerischen Praxis setzt sie sich mit Archivmaterial, Erinnerungskulturen und der Materialität digitaler Bilder auseinander. Ihre Arbeiten wurden national und international ausgestellt.
Sandra Becker (*1967) erforscht in ihren Video- und Medienarbeiten die Wechselwirkungen zwischen Mensch, Maschine und Wissensproduktion. Sie setzt sich mit KI-basierten Prozessen, Interfaces und den sozialen Dimensionen digitaler Technologien auseinander. Sandra Becker ist Medien- und Videokünstlerin und lebt und arbeitet in Berlin und in der Schweiz. Ihre Praxis umfasst Video, Film und medienbasierte Installationen.
GLAM by WIKIMEDIA CH
GLAM steht für Galleries, Libraries, Archives and Museums. Das GLAM-Programm von Wikimedia CH unterstützt Schweizer Kultur- und Gedächtnisinstitutionen dabei, ihre Sammlungen, ihr Wissen und ihre Metadaten digital zugänglich zu machen und unter freien Lizenzen weltweit verfügbar zu machen. Ziel ist es, das kulturelle Erbe der Schweiz nachhaltig zu sichern und den offenen, barrierefreien Zugang zu Wissen über Plattformen wie Wikipedia und Wikimedia Commons zu fördern. GLAM versteht sich als Schnittstelle zwischen Kulturinstitutionen und der Wikimedia-Community und stärkt die Zusammenarbeit für Open Access, digitale Teilhabe und freie Wissensvermittlung.
Edit-a-thon (offene Werkstatt)
Der Edit-a-thon am Sonntag, 7. Juni 2026, bietet Interessierten die Möglichkeit, aktiv in die Arbeit mit offenen Wissensplattformen einzutauchen. Teilnehmende lernen, wie Inhalte auf Wikipedia und Wikimedia Commons erstellt, ergänzt und korrekt verlinkt werden können. Ziel der offenen Werkstatt ist es, digitale Sammlungen, kulturelles Wissen und Kunstarchive zugänglich zu machen, Barrieren abzubauen und die Prinzipien von Open Access praktisch erfahrbar zu machen. Der Edit-a-thon richtet sich an alle, unabhängig von Vorkenntnissen, und wird von erfahrenen Community-Mitgliedern begleitet.
